Welche Tools für Online-Umfragen Ihrer Gemeinde helfen können

Wer nicht per Online-Umfragen fragt, der hat schon – und zwar was verpasst

Nur wer seine Ziel­gruppe kennt, kann auch ziel­füh­rende Pläne für die eigene Orga­ni­sa­tion entwi­ckeln. Das gilt auch für Kirchen­ge­meinden.
Nicht nur zum Erstellen von Konzepten für Ihre Seel­sor­gean­ge­bote vor Ort sollten Sie wissen, was Ihre Gemein­de­mit­glieder denken, fühlen und von Ihnen erwarten.
Auch für die Konzep­tion Ihrer öffent­li­chen Darstel­lung sollten Sie die Menschen in Ihrem Umfeld befragen.
Auf diesem Wege können Sie z. B. Ihr Image heraus­finden und in einem Posi­tio­nie­rungs-Prozess Ihre gemeind­liche Öffent­lich­keits­ar­beit syste­ma­tisch ausrichten.
Online-Umfragen können Ihnen dabei viel Arbeit abnehmen. Fünf dieser Frage-Antwort-Helfer stellen wir Ihnen für Ihre Gemein­de­ar­beit vor.

1. Survey Monkey: Da fragt mich doch der Affe…

Affen­leicht“ ist das Erstellen einer Online-Umfrage mit Survey Monkey.
Das Menü führt den Anwender Schritt für Schritt bis zur Veröf­fent­li­chung des Frage­bo­gens. Ob Multiple Choice, eine Rang­fol­geskala oder eine Auswahl­ma­trix, in Sachen Frage­typen bleiben kaum Wünsche offen. Auf vier Wegen kann man den Frage­bogen veröf­fent­li­chen: Per Link, per E-Mail, per Widget auf der eigenen Webseite oder via Facebook.
Auch die Analy­se­mög­lich­keiten sind voll­kommen ausrei­chend für die meisten Umfra­ge­typen.
Insgesamt stehen vier verschie­dene Umfrage-Pakete mit unter­schied­li­chem Funk­ti­ons­um­fang zur Verfügung. Das güns­tigste Angebot ist kostenlos und beinhaltet die Basis­tools.

Einziges Manko aus unserer Sicht: Wer schon Geld bezahlt für die Erstel­lung eines Frage­bo­gens, darf in Sachen Design etwas mehr erwarten.

2. Surv­metrics: Die Schöne unter den Online-Umfragen

Wer auch von Online-Umfragen schickes Design verlangt, ist bei Surv­metrics richtig.
Neben einfacher Bedien­bar­keit und den üblichen Abfra­ge­mög­lich­keiten ist Design das Kenn­zei­chen des Dienstes. Die vorge­fer­tigten respon­sive Templates können sich sehen lassen und sind z. B. mit eigenen Wunsch­fonts und -bildern erwei­terbar.
Umfang­reiche Test­mög­lich­keiten vor dem Live-Stellen der eigenen Umfrage und Social-Media-Komp­ta­bi­lität runden das Angebot ab. Surv­metrics-Umfragen gibt es in einer kosten­losen und funk­tional erwei­terten kosten­pflich­tigen Versionen.

Aber Design ist leider doch nicht alles: Wer seine Auswer­tung als Datei expor­tieren möchte, muss dafür eines der drei kosten­pflich­tigen Pakete nutzen.

3. Google-Umfragen: Praktisch. Kostenlos

Umfragen per Google-Docs-Formular sind komplett kostenlos und einfach umzu­setzen.
Die Antworten können in eine neue Google-Docs-Tabelle oder in einer Excel-Tabelle gespei­chert werden. Zudem stehen verschie­dene Designs zur Verfügung, auch der Einsatz von eigenen Bildern und Videos ist möglich. Die Ergeb­nisse stellt Google auch grafisch dar.
Wer keine Angst vor dem „Google-Daten­kraken“ hat, dem sei der Einsatz dieses Dienstes empfohlen – by the way: Umfragen sollten ohnehin immer anony­mi­siert erfolgen!

Wir haben für Sie ein Beispiel einer solchen Umfrage erstellt. Viel­leicht überzeigt Sie ja unsere exem­pla­ri­sche Gemein­de­um­frage zum Pfarr-/Gemein­de­brief.

4. Lama Poll: Das „Fort Knox der Online-Umfragen“

In Sachen Daten­si­cher­heit muss man sich bei Lama Poll keinerlei Sorgen machen.
Der Dienst garan­tiert 100% Daten­schutz, was für DAX Konzerne und Einrich­tungen des öffent­li­chen Sektors ein wichtiger Faktor ist. Ob eine Kirchen­ge­meinde dieses Maß an Daten­si­cher­heit braucht, ist fraglich.
Aber Lama Poll punktet auch in Sachen Funk­tio­na­lität und Benut­zer­freund­lich­keit. Bei Problemen helfen ein umfang­rei­cher FAQ-Bereich der Support­seite, zahl­reiche Helpdesk-Videos oder das deutsch­spra­chige Support-Team. Für „Mini-Umfragen“ gibt es ein kosten­loses Paket. Andere Modelle sind mit 50 bis 500€ aber auch erschwing­lich.

5. easy­feed­back: Das easy Komplett­paket

easy­feed­back eignet sich für Umfragen jeder Art – von einfach bis umfang­reich.
Besonders praktisch ist die Live-Ansicht: Sowohl beim Konfi­gu­rieren des Layouts als auch beim Erstellen des Frage­bo­gens sehen Sie die Resultate live.
Auch easy­feed­back legt beson­deren Wert auf den Daten­schutz und sichert alle Daten auf einem Server in Deutsch­land.
Zudem setzt easy­feed­back beim Preis nicht auf ein Abo-Modell, sodass auch einmalige Umfragen problemlos möglich sind. Die Preis­mo­delle starten bei 129 Euro; enthalten sind eine Umfrage, 1.000 Teil­nehmer, unbe­grenzte Fragen und drei Monate Laufzeit.

Beson­derer Tipp: Haben Sie eine Studentin oder einen Studenten im Pfarr­ge­mein­derat, Pres­by­te­rium oder einem anderen Gremium? Die bekommen nämlich einen odent­li­chen Rabatt und zahlen für das günstige Modell nur 29 Euro.

Lohnt sich das Frage-und-Antwort-Spiel per Online-Umfrage für Gemeinden?

Fragen kostet nichts – zumindest oft nicht viel bei einer Reihe von prak­ti­schen Tools, die Ihnen beim Einholen eines Feedbacks helfen können.
Und es lohnt sich! Denn bisweilen sparen Sie viel Zeit & Geld, wenn Sie die Wünsche und Erwar­tungen Ihrer Ziel­gruppen im Vorfeld präzise erfassen.
Das hilft Ihnen bei einer ziel­grup­pen­ori­en­tierten Konzep­tion Ihrer Öffent­lich­keits­ar­beit.


Bild­quelle andibreit via Pixabay

Abspann

Dieser Beitrag wurde Ihnen präsentiert von der Werteagentur telos communication.

Das Start-Up für gemeinnützige Kommunikation unterstützt besonders bevorzugt Kirchengemeinden auf dem Weg zu einer erfolgreicheren Kommunikation – getreu dem Leitspruch Gutes besser kommunizieren.

Beide Gründer studierten vor Ihrem Wechsel in die Kommunikationsbranche selbst erfolgreich Theologie und kennen die kirchliche Kommunikation somit sowohl aus der Theorie als auch aus der Praxis.

Mehr erfahren Sie unter www.telos-communication.de oder HIER auf diesem Blog.

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